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Donnerstag, 9. Juli 2015

Kleine Abkühlung oder Zitronengranita

Nun ist er also da der Sommer. Ich liebe diese Hitze und genieße diese heißen Tagen sehr. Den ganzen Tag laufen wir barfuß und in kurzen Hosen herum, springen entweder früh morgens oder spät abends in den (mittlerweile warmen) See, verlagern das Wohnzimmer auf die Terrasse und essen immer draußen. Was gibt es Schöneres. Heute gibt es passend zur Hitze ein kleines, einfaches Rezept - eine Zitronengranita als ideale Abkühlung für die heißen Sommertage. Wir löffeln die Granita derzeit täglich und sie schmeckt wirklich unglaublich erfrischend.

Wenn dann solch eine Erfrischung auch noch einfach und schnell zubereitet ist, dann ist es das ideale Sommerrezept für mich.



Zitronengranita

  • 400 ml Wasser
  • 250g Zucker
  • 3 Zitronen
Zubereitung:
  • Das Wasser mit dem Zucker unter Rühren zum Kochen bringen, so dass sich der Zucker nach und nach auflöst
  • Den Abrieb einer Zitrone sowie den Saft der 3 Zitronen in das Zuckerwasser geben, umrühren
  • Mischung in eine flache Schüssel geben und für mind. 3-4 Stunden ins Gefrierfach stellen
Tipp: Das nächste Mal werde ich klein gehackten Basilikum darunter mischen, ich könnte mir vorstellen, dass das eine feine Variante sein könnte.




Auch wenn ich die Hitze liebe, so genieße ich gerade auch die zwei Tage "Durchschnaufen" und die kleine Abkühlung, bevor es dann zum Wochenende hin wieder richtig los geht. Wie ist das bei Euch? Liebt Ihr die Hitze ebenso oder seid ihr froh, wenn es dann wieder etwas kühler wird?

Schönes Löffeln, lasst es Euch schmecken.
Stephanie

Dienstag, 7. Oktober 2014

Amerikanisches Menü

Neulich hatten wir Gäste und wollten Burger grillen. Ich war lange auf der Suche nach einer passenden Vorspeise, möglichst leicht amerikanisch angehaucht. Da ich mit Amerika immer Avocado in Verbindung bringe, war die Idee schnell geboren und es gab als Vorspeise einen Linsensalat mit Avocadomouse. Das Rezept für den Linsensalat findet Ihr übrigens hier. Für die Avocadomouse habe ich eine Avocado mit etwas Zitronensaft und 1/2 Becher steif geschlagene Sahne vermengt. Mit Salz und Pfeffer nach Belieben abgeschmeckt und ein paar Stunden gekühlt, anschl. Nocken geformt.
 
 
Die Burgerbrötchen oder wie man es jetzt neudeutsch nennt - Buns - habe ich nach dem Rezept für Brioche Buns aus dem Buch "Burger - Homemade Fast Food" aus dem Hölker Verlag gebacken. Ich habe aus diesem Buch auch schon die klassische Brötchenvariante probiert, auch sehr lecker. Die Buns gibt es bei mir wahlweise mit oder ohne Sesam.
 
 
Die Burger selbst wurden auf unserem neuen Holzkohlegrill zubereitet und mit Ruccola, Zwiebeln, Tomaten, Mozzarella, Gurke und geröstetem Serrano-Schinken belegt. Bei mir darf dann natürlich das Ketchup nicht fehlen.


 Als Dessert gab es ein gesalzenes Karamelleis. Leider, leider war es schon zu dunkel und ich habe das Dessert nicht fotografiert und eigentlich auch schlichtweg vergessen, wir waren so im Ratschen versunken.

Ich kann Euch das Eis aber wahrlich sehr empfehlen, es ist derzeit mein Lieblingseis. Hier kommt das Rezept:

Gesalzenes Karamelleis
ergibt ca. 6 Kugeln Eis

Zutaten:
  • 125 ml Milch
  • 1 1/2 Becher Sahne
  • 1/2 Vanilleschote
  • 5 Eigelb
  • 160 g Zucker
  • 1/2 Teel. Meersalz
Zubereitung:
  • Milch, Sahne und Vanilleschote erhitzen und zur Seite stellen
  • 5 Eigelb und 35g Zucker in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad ca. 6-8 Min. cremig aufschlagen
  • Diesen Eischaum zur Milchmischung geben und unter ständigem Rühren erhitzen bis die Masse dicker wird (nicht kochen!)
  • Masse in eine kalte Schüssel umfüllen
  • Den Rest Zucker und 50 ml Wasser unter Rühren in einem Topf bei sehr starker Hitze zu goldgelbem Karamell kochen
  • Karamell sofort unter die Eimasse schlagen und dann über einem kalten Wasserbad kalt schlagen
  • 1/2 Teel. Meersalz dazugeben (ggf. etwas mehr, einfach ausprobieren, das Salz verliert durch das Gefrieren auch noch an Geschmack.)
  • ca. 20. Min. in der Eismaschine gefrieren lassen und anschl. über Nacht in das Tiefkühlfach stellen
Tipp: Leider hat meine Eismaschine kein größeres Fassungsvermögen, hier könnt aber sicherlich gleich die doppelte Menge machen. Nach der Eismaschine war mir das Eis noch nicht fest genug, das wird es aber wunderbar im Tiefkühlfach über Nacht. Aufgrund des hohen Fettanteils und geringen Zuckeranteils kristallisiert der Zucker dabei nicht aus.
Ich garniere das Eis meist mit zerkleinerter Karamellschokolade. Ihr wisst schon, die vom Möbelschweden.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Stephanie

Montag, 28. Juli 2014

Sommer, Sonne, Erdbeereis

Ihr Lieben,
wir sind wieder zurück aus unserem tollen Urlaub und der Alltag hat uns schon wieder. Um das Urlaubsgefühl noch ein wenig länger zu bewahren, habe ich am Wochenende leckeres Eis zubereitet. Optimal um hungrige Kindermünder zu stopfen, manchmal habe ich den Eindruck unsere Tochter könnte sich von Eis alleine ernähren.


Da unser Erdbeerstand im Ort sehr leckere Erdbeeren hatte, aber leider zum letzten Mal geöffnet hatte, musste ich mich nochmals mit Unmengen an Erdbeeren eindecken. Es hat sich also nahezu von selbst erklärt, dass bei diesem Sommerwetter ein Eis her musste, das uns ein wenig vom Urlaubszauber zurück bringt.
 
 

Mein Eis hatte dieses Mal noch kleine Erdbeer-Stückchen drin. Ich liebe die Kombination zwischen cremigem Eis und Fruchtstückchen. Hier kommt mein Rezept für Euch:

Erdbeereis mit Fruchtstücken
ca. 2-3 Portionen
 
Zutaten:
  • 300g Erdbeeren
  • 60 g Zucker
  • 150 ml Sahne
  • 50 ml Milch
  • 1 Pä. Vanillezucker
Zubereitung:
  • Sahne, Milch und Vanillezucker verrühren
  • Erdbeeren waschen, säubern und klein schneiden, mit dem Zucker pürieren; ein paar Erdbeerstücke zur Seite legen
  • Sahnemilch zum Erdbeerpüree geben und in die Eismaschine füllen 
  • ca. 30-45 min. kühlen, nach 30 min. die restlichen Erdbeeren dazu geben.
Tipp: Die Dauer der Kühlung hängt natürlich von Eurer Eismaschine ab, ich habe in etwas älteres Modell, da dauert es manchmal etwas länger. Die Erdbeerstückchen zum Schluss nur kurz dazu geben und untermengen lassen, sie gefrieren schnell, das kann unangenehm schmecken. Sollte das Eis noch zu weich sein, einfach ein paar Minuten in den Tiefkühler stellen.


Ihr könnt dieses Rezept auch mit Heidelbeeren ausprobieren, Kinder lieben es (fast) in jeder Kombination.

Eine schöne Woche wünsche ich Euch,
Stephanie