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Montag, 11. Januar 2016

Die Detox-Auszeit....

Schwups, da bin ich wieder. Euch allen wünsche ich noch ein gutes neues Jahr mit vielen kulinarischen Höhepunkten und dem ein oder anderen Aha-Erlebnis.
So schnell sind die freien Tage vergangen, findet Ihr nicht auch? Und schon hat mich der Arbeitsalltag wieder. Passend dazu starten wir mit einem kleine Detox-Programm nach all den vielen Schlemmereien an und zwischen den Feiertagen. Bei meinem Detox Fasten geht es weniger um das Abnehmen, sondern eher um eine Reinigung des Körpers und um den Säure-Base-Haushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der Körper wird so richtig entschlackt und von allen möglichen Giftstoffen befreit. Ich mache so etwas gerne gleich im Januar, da bin ich dann noch motiviert und kann einen meiner guten Vorsätze gleich umsetzen. Und da mir das Programm letztes Jahr sehr gut getan hat, fangen wir heuer gleich wieder damit an.


Meine Mahlzeiten in den nächsten 2 Wochen bestehen also hauptsächlich aus Gemüse, Gemüse und nochmals Gemüse kombiniert mit Kräutern, Hülsenfrüchte und Obst. Dazu trinke ich viel Wasser und Tee. Morgens starte ich mit einem frischen Smoothie in den Tag.

Es gibt übrigens sehr viele Obst-und Gemüsesorten, die den Entgiftungsprozess anregen und unterstützen. Das sind zum Beispiel Avocado, Brokkoli, Knoblauch, Rote Beete, Grapefruit und Zitrone, Cranberries oder auch Linsen.

Grundsätzlich verzichte ich während der Detox-Kur auf Kaffee, Schwarztee und Alkohol, Wurst und Schweinefleisch sowie Milchprodukte, Fertigprodukte und Zucker. Am meisten macht mir der Verzicht auf Kaffee und Schwarztee zu schaffen. Da komme ich morgens dann so schlecht in die Gänge und manchmal zieht sich das über den kompletten Tag. Aber man sagt ja, dass nach ein paar Tagen die Energie zurückkommt und man sich sehr viel besser fühlt. Ich bin gespannt.

Ein Rezept möchte ich Euch heute gerne vorstellen. Das Linsen-Süßkartoffel-Curry schmeckt wirklich sehr lecker und ist sicherlich auch mal als vegetarisches Gericht gut nach zu kochen, auch wenn man keine Detox-Diät macht.

Linsen-Süßkartoffel-Curry ca. 2 Portionen
 
Zutaten:
  • 125g rote Linsen
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1 Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Teel. Currypulver
  • 1 Teel. Kreuzkümmel
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl
  • etw. Petersilie oder Kresse zur Garnitur
 
Zubereitung:
  • Süßkartoffeln und Karotte schälen und würfeln
  • Paprika waschen und würfeln
  • Zwiebel, Ingwer und Knoblauch schälen und klein schneiden
  • Zwiebel, Ingwer und Knoblauch mit Currypulver und Kreuzkümmel in etwas Olivenöl anbraten
  • Süßkartoffeln, Paprika und Karotten dazugeben und mit 1 Liter Wasser aufgießen und ca. 5 Min. köcheln lassen
  • Linsen dazugeben und nochmals 15 Minuten leicht köcheln lassen -> das hängt ein wenig davon ab, wie lange Eure Linsen gekocht werden müssen, je nach Packungsangabe
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie oder Kresse bestreuen



Ach übrigens. Es wurden hier Stimmen laut, die nach einer kleinen Einlage in Form von Würstchen gefragt haben. Da mussten wir leider darauf verzichten, da kannte ich kein Erbarmen. Aber Ihr könnt ja bei Bedarf gerne etwas reinschnippeln.

Euch noch eine schöne Woche,
Stephanie

Montag, 12. Oktober 2015

Süße Zwetschensuppe mit Grießnocken

Heute gibt es bei mir eine süße Suppe, die wir immer wieder gerne im Herbst essen. Die Suppe habe ich schon als Kind geliebt und auch meine Tochter mag sie sehr gerne. Für alle die gerne Süßes essen, ist diese Suppe ideal. Leider macht das Gericht etwas Arbeit, lasst Euch davon aber nicht abschrecken. Das Ergebnis ist sensationell und passt ideal für die ersten kalten Herbsttage.



Zwetschgensuppe mit Grießnocken
Zutaten für 2 Personen
  • 600g Zwetschgen
  • 1 Stange Zimt
  • 120g Zucker + 1 Essl. Zucker
  • 2 Essl. Mondamin
  • 200ml Milch
  • 1 Teel. Butter
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 50g Grieß
  • 1 Ei
  • Salz, ggf. Zimt
Zubereitung Suppe:
  • Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren
  • 1 Liter Wasser mit der Zimtstange, 120g Zucker und den Zwetschgen aufkochen und ca. 10 min. köcheln lassen, anschl. durch ein feines Haarsieb streichen und die Flüssigkeit wieder aufkochen
  • Mondamin mit etwas kaltem Wasser anrühren, in die kochende Flüssigkeit geben und damit die Suppe binden, Suppe zur Seite stellen
Zubereitung Nocken:
  • Milch und Butter aufkochen
  • Vanillezucker und restlicher Zucker dazugeben
  • Grieß unterrühren und nochmals aufkochen
  • Ei verquirlen und unter den Grieß geben
  • mit 2 Teelöffeln kleine Nocken abstechen und in einen großen Topf mit siedendem, leicht gesalzenem Wasser geben
  • Nocken etwa 5-8 min. ziehen lassen (Wasser darf nicht mehr kochen)
  • auf einem Sieb abtropfen und zur Suppe geben
  • Suppe noch warm servieren und nach Belieben mit Zimt bestäuben




Lasst es Euch schmecken.
Stephanie

Montag, 17. November 2014

Gemüsesuppe mit Haube

Endlich mal wieder was zu Futtern auf diesem Blog. Seid ehrlich, Ihr habt es schon vermisst. Heute wird es mal wieder herbstlich, es gibt eine bunte Gemüsesuppe, ideal für die kalten und grauen Tage, die nun so langsam Einzug halten und für alle Suppenkasper auf dieser Welt. Ich gebe es ja schon zu, wir sind wirkliche Suppenkasper.


Ich liebe Suppen mit Haube, egal ob Gemüse- oder Zwiebelsuppe. Das ist so ähnlich wie mit Crème Brulée. Es verursacht einfach ein gewisses Kribbeln, so kurz vor dem Einstechen des Löffels und mit der Gewissheit, dass sich etwas unwiderstehlich leckeres darunter/dahinter verbirgt.

In den letzten Tage wurde ich von der Zeitschrift ARD-Buffet, 11/2014 inspiriert und musste gleich die leckere Gemüsesuppe mit Blätterteighaube ausprobieren. Sehr lecker und empfehlenswert.



Gemüsesuppe mit Blätterteighaube
für 4 Personen

 Zutaten:
  • 2 Möhren
  • 200 g Knollensellerie
  • 200 g Petersilienwurzel
  • 1 Stange Lauch
  • 5 gehackte, getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 Zweig je Thymian und Rosmarin, Lorbeerblatt, etw. frischen Liebstöckel
  • 1/2 Bund Petersilie, gehackt
  • 2 Eigelb
Zubereitung:
  • Gemüse putzen, schälen und grob würfeln
  • Lauch in Ringe schneiden
  • Gemüse kurz andünsten und mit 1 l Gemüsebrühe aufgießen
  • getrocknete Tomaten dazu geben
  • Thymian- und Rosmarinzweig dazu geben, ebenso Lorbeerblatt und Liebstöckel
  • 30 min. köcheln lassen
  • Brühe passieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken
  • Ofen auf 220°C vorheizen
  • 2 Eigelb verquirlen und den Rand von 4 feuerfesten Suppentassen bepinseln
  • Suppe auf die Tassen verteilen und mit fein gehackter Petersilie bestreuen
  • Blätterteig ausrollen und 4 Kreise ausschneiden (1cm größer als der Tassendurchmesser)
  • Blätterteig auf die Suppentassen auflegen und andrücken
  • mit restlichem Eigelb bestreichen
  • 25 min. im Ofen backen

Lasst es Euch schmecken!
Stephanie

Dienstag, 26. August 2014

Kürbiscremesuppe

Der Herbst ist da und mit ihm geht die Kürbiszeit los. Ich mag Kürbisse sehr gerne, allerdings ungern schon im August. Seit ein paar Jahren erlebt der Kürbis einen richtigen Hype und wird mittlerweile immer früher im Handel angeboten. Da das Wetter mich derzeit allerdings wirklich an Herbst erinnert und ich bei den kühlen Temperaturen gerne eine wärmende Suppe für meine Familie koche, hat sich der Kürbis wahrlich angeboten und ich bin über meinen Schatten gesprungen. Ich habe am Bodensee zwei nette kleine Prachtexemplare ergattert und musste diese dann gleich vertun.


Im Handel findet man mittlerweile unzählige verschiedene Kürbissorten. Ich nehme für die Zubereitung einer Suppe immer gerne den Hokkaido Kürbis, da dieser mit seinem orangefarbigen Fruchtfleisch immer eine tolle Farbe ergibt. Ein weiterer Vorteil: Die Schale des Hokkaido ist dünn und kann einfach mitgegessen werden, so dass man ihn nicht schälen muss. Leider ist dieser Kürbis aber sehr fest und lässt sich nur schwierig zerteilen, aus diesem Grunde bevorzuge ich immer kleine Exemplare , diese lassen sich einfach zerkleinern.




Kürbiscremesuppe
für ca. 2-3 Portionen

Zutaten:
  • 1 Hokkaido Kürbis 
  • 1 Zwiebel
  • 2 mehlige Kartoffeln
  • 2 Karotten
  • ca. 500 ml Gemüsebrühe
  • etw. Milch
  • etw. Butter, Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • etw. frischen Liebstöckel
Zubereitung:
  • Zwiebeln, Kürbis in kleine Würfel schneiden
  • Kartoffeln und Karotten schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden
  • Zwiebeln in etw. Butter anbraten und das restliche Gemüse dazu geben
  • Mit Gemüsebrühe auffüllen, bis das Gemüse bedeckt ist
  • Liebstöckel dazu geben und mit köcheln lassen
  • ca. 15-20 min. leicht köcheln lassen
  • anschl. alles pürieren und würzen
  • etw. Milch dazu geben und auf die gewünschte Konsistenz bringen
Tipp: Mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl verfeinern und servieren.

Eine Kürbiscremesuppe ist eine sehr einfache und leckere Suppe und kann in jeder erdenklichen Form abgewandelt werden. Ihr könnt dieses Grundrezept etwa mit etwas Ingwer (einfach mit kochen und pürieren) variieren. Anstatt Milch nehme ich auch oft Kokosmilch, so habt ihr gleich einen asiatischen Touch. Gerne auch mit Lauch, Lauchzwiebeln, Petersilienwurzel usw. variieren, dann geht der Geschmack in Richtung Gemüsesuppe, was auch sehr lecker ist. Auf Liebstöckel solltet Ihr nicht verzichten, er gibt der Suppe nochmals einen richtig würzigen Geschmack. Ich mag den Liebstöckel oder auch Maggikraut genannt sehr und habe immer Unmengen davon im Garten und friere mir für den Winter auch immer etwas ein.
 
Gerne serviere ich auch etwas gebratenen Speck dazu. Der würzige Speck ergibt mit dem nussigen, leicht süßlichen Geschmack der Kürbiscremesuppe ein interessantes Geschmackserlebnis.
 
 
Bis die Tage. Habt es nett.
Stephanie