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Montag, 25. April 2016

Mini-Gugelhupf oder süße Kleinigkeit zum Muttertag

Für alle, die sich jedes Jahr wieder fragen, was sie zum Muttertag verschenken könnten, habe ich heute ein Rezept von luftigen Mini-Gugelhupfen, die sich prima auf der Kaffeetafel zu Muttertag oder auch zu einem ausgefallenen Brunch eignen.

Der Rührteig ist sehr einfach und schnell zubereitet und die Mini-Teile schmecken locker, leicht und lecker. Achtung, Suchtgefahr.





Mini-Gugelhupfe
Zutaten für ca. 10 Stück:
  • 30g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 60g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 4-6 Essl. Eierlikör
  • 50g Mehl
  • 1 Teel. Backpulver
  • 1 Essl. gemahlene Mandeln
  • 3 Essl. geraspelte Zartbitterschokolade
  • 1 Teel. Zitronenabrieb
  • ggf. Puderzucker zum Bestäuben und/ oder Puderzucker und Zitronensaft für einen Guss
 
Zubereitung:
  • Zucker, Vanillezucker, Salz und Butter in einer Schüssel mind. 5 min. schaumig rühren
  • Ei untermischen und den Eierlikör dazugeben (erst einmal nur 4 Essl.)
  • Mehl und Backpulver vermischen und unter die Eimasse sieben und kurz vermengen
  • Mandeln, Schokolade und Zitronenabrieb kurz unter die Masse rühren
  • Die Masse sollte zähflüssig bis flüssig vom Löffel fallen, ansonsten noch ein wenig Eierlikör (1-2 Essl.) dazugeben 
  • Teig in die kleinen Förmchen füllen und im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 15 min. bei 180°C backen - dann Stäbchenprobe machen, es darf kein Teig an den Stäbchen hängen bleiben
  • Auskühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben
  • Für alle die einen Guss mögen: Puderzucker und ein paar Spritzer Zitronensaft zu einem  dicklichen, nicht zu dünnen Guss verrühren und die Gugelhupfe bestreichen
Tipp: Statt Eierlikör einfach Milch verwenden, sollten z.B. Kinder mitessen
 

Ich kann mir die Mini-Gugelhupfe auch total nett verziert mit Erdbeeren vorstellen, das macht sich bestimmt auch gut auf einer Kaffeetafel.



Lasst es Euch schmecken und habt eine gute Woche.
Stephanie

Montag, 11. Januar 2016

Schneebälle

Da bei uns immer noch kein Schnee liegt und wir ihn so herbeisehnen, gibt es heute einfach mal aus der Küche ein paar Schneebälle. Die Schneebälle eignen sich sowohl als Dessert oder aber für die Kaffeetafel. Für das Dessert könnte ich mir auch gut eine Fruchtsoße dazu vorstellen. Ich gebe zu, sie sind ein wenig aufwendig, aber es lohnt sich wirklich und ist mal eine Abwechslung auf dem Kuchenbuffet.

 
 
Schneebälle
Zutaten für ca 18 Stück:

Biskuitteig:
  • 3 Eier
  • 3 Essl. heißes Wasser
  • 100g Zucker
  • 150g Mehl
  • 1/2 Pä. Backpulver
Füllung:
  • 1 Becher Sahne
  • 125g Quark
  • 1/2 Becher Crème fraiche
  • 2 Essl. Zucker
  • 1 Teel. Vanillezucker
  • 2 Essl. Milch
  • 1 kleine Dose Pfirsiche
  • 150g Kokosraspeln
Zubereitung:
  • Backofen auf 180°C vorheizen
  • Eier mit heißem Wasser ca. 1 Minute schaumig schlagen
  • Zucker langsam dazugeben und weitere 2 Minuten schlagen
  • Backpulver und Mehl mischen und kurz unter die Masse rühren
  • Bei 180°C, ca. 10-15 min. backen -> der Biskuitteig muss sich weich und watteähnlich anfühlen, bei leichtem Drücken kommt die elastische Oberfläche wieder hoch; ein trockener und fester Biskuitteig ist zu lange gebacken
  • Nach dem Backen den Teig abkühlen lassen und dann in einer Schüssel klein zerbröseln
  • Sahne steif schlagen
  • Quark, Crème fraiche, Zucker, Vanillezucker und Milch mischen, die geschlagene Sahne unterrühren
  • Pfirsiche abtropfen lassen, klein schneiden und dazu mischen
  • Quarkmasse zu dem Biskuitteig geben und alles mit den Händen durchmischen bis eine homogene Masse entsteht
  • Kleine Bällchen formen und in Kokosflocken wälzen
Tipp:
Die Schneebälle können auch am Vortag zubereitet werden.
 
 


 
Ich habe die Schneebälle als Pyramide "gestapelt" und mit gefrorenen Beeren garniert. Ihr könnt Sie aber auch einfach in Muffin-Papierförmchen servieren.
 
Letztes Jahr um diese Zeit habe ich gleich mit dem Detox -Fasten angefangen, dieses Jahr fehlt mir da irgendwie noch ein wenig die Motivation dazu. Mal sehen, ob die in den nächsten Tagen noch kommt oder ich diese heuer ein wenig nach hinten verschiebe.
 
Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es Euch schmecken.
Stephanie



Mittwoch, 30. Dezember 2015

Silvester Dessert

Ich weiß, ich bin spät dran. Aber wer noch ein glitzerndes und glamouröses Dessert für Silvester sucht, dem empfehle ich dieses Joghurt-Dessert. Es ist ein leichtes Dessert nach dem vielen Essen der letzten Tage und das beste daran ist, es ist super einfach und schnell zubereitet. Ihr könnt es mit den unterschiedlichsten Früchten garnieren, ich verwende in der Winterzeit gerne Orangenspalten.

Durch den Zucker, der sich nach ein paar Stunden auflöst und eine Karamellschicht bildet, sieht diese Nachspeise auch noch interessant aus. Meine Gäste denken immer, dass es sich dabei um eine Kaffeeschicht handelt, den aufgelösten Zucker erraten die wenigsten. Ihr könntet an Silvester also auch noch ein kleines Ratespiel veranstalten und Euch so die Zeit bis Mitternacht vertreiben.





Joghurt-Dessert mit braunem Zucker
Zutaten für 6 Portionen:
  • 1 Bio Orange
  • 1 kg griechischer Joghurt (oder Joghurt mit 10% Fettanteil)
  • 80g brauner Rohrzucker oder Palmzucker aus dem Reformhaus
Zubereitung:
  • Orange heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein reiben
  • Orange auspressen
  • Joghurt, Orangenschalen und Orangensaft verrühren und ein paar Minutengut verrühren
  • Jeweils 1-2 Teel. Zucker auf den Boden von 6 Portionsgläser (Dessergläser) streuen und eine Schicht Joghurt darauf geben
  • Weiterschichten bis Joghurt und Zucker aufgebraucht sind, die oberste Schicht sollte der Zucker sein
  • Mindestens 4 Stunden oder über Nacht kalt stellen
  • Kurz vor dem Servieren mit Orangenspalten garnieren
Tipp:
Ich verwende braunen Rohrzucker und Palmzucker jeweils zur Hälfte. Der Palmzucker ist weniger süß als normaler Zucker und vor allem dunkler, so dass die Karamellschicht im Joghurt eine dunklere Farbe bekommt, was viel hübscher aussieht. Auch hat der Palmzucker einen leicht karamellartigen Geschmack, der die Karamellnote in dieser Nachspeise verstärkt.





Euch allen einen guten Rutsch.
Alles Liebe,
Stephanie

Donnerstag, 9. Juli 2015

Kleine Abkühlung oder Zitronengranita

Nun ist er also da der Sommer. Ich liebe diese Hitze und genieße diese heißen Tagen sehr. Den ganzen Tag laufen wir barfuß und in kurzen Hosen herum, springen entweder früh morgens oder spät abends in den (mittlerweile warmen) See, verlagern das Wohnzimmer auf die Terrasse und essen immer draußen. Was gibt es Schöneres. Heute gibt es passend zur Hitze ein kleines, einfaches Rezept - eine Zitronengranita als ideale Abkühlung für die heißen Sommertage. Wir löffeln die Granita derzeit täglich und sie schmeckt wirklich unglaublich erfrischend.

Wenn dann solch eine Erfrischung auch noch einfach und schnell zubereitet ist, dann ist es das ideale Sommerrezept für mich.



Zitronengranita

  • 400 ml Wasser
  • 250g Zucker
  • 3 Zitronen
Zubereitung:
  • Das Wasser mit dem Zucker unter Rühren zum Kochen bringen, so dass sich der Zucker nach und nach auflöst
  • Den Abrieb einer Zitrone sowie den Saft der 3 Zitronen in das Zuckerwasser geben, umrühren
  • Mischung in eine flache Schüssel geben und für mind. 3-4 Stunden ins Gefrierfach stellen
Tipp: Das nächste Mal werde ich klein gehackten Basilikum darunter mischen, ich könnte mir vorstellen, dass das eine feine Variante sein könnte.




Auch wenn ich die Hitze liebe, so genieße ich gerade auch die zwei Tage "Durchschnaufen" und die kleine Abkühlung, bevor es dann zum Wochenende hin wieder richtig los geht. Wie ist das bei Euch? Liebt Ihr die Hitze ebenso oder seid ihr froh, wenn es dann wieder etwas kühler wird?

Schönes Löffeln, lasst es Euch schmecken.
Stephanie

Montag, 18. Mai 2015

Einfaches Erdbeerfrühstück

Endlich ist sie wieder da, die Erdbeerzeit. Heute habe ich Euch ein schnelles Erdbeer-Rezept und wenn ich ehrlich bin, dann ist es eigentlich gar kein Rezept.



Einfach eine Handvoll Erdbeeren waschen und anschließend pürieren. In ein Glas füllen und nach Belieben Joghurt und Chia-Samen dazugeben oder wer es nahrhafter mag, ein paar Haferflocken. Voilà und schon habt ihr ein leckeres und obendrein auch noch so gesundes Frühstück. Das lässt sich übrigens mit sämtlichen Beeren variieren, ich bevorzuge aber die Erdbeerversion. Und mit Sahne anstatt Joghurt und ein paar Schokoraspeln habt ihr auch schnell mal ein kleines Dessert gezaubert.




Ein weiteres Erdbeer-Rezept findet Ihr auch hier oder hier.

Lasst es Euch schmecken und genießt die Erdbeerzeit.
Stephanie

Montag, 23. Februar 2015

 

.... wir lieben sie. Egal ob als kleiner Zwischensnack, zum Abendessen oder zu einem schönen Wochenend-Brunch. Mal klassisch mit Ahornsirup oder Zucker und Zimt, Puderzucker oder mit Früchten. Egal. Hauptsache fluffige Pancakes.

Beim letzten Mal gab es Heidelbeeren dazu und ich habe Buchweizenmehl verwendet, das ergibt einen leicht nussigen Geschmack. Ähnlich den leckeren "Bretonischen Galettes" in Frankreich, diese werden ja auch mit Buchweizenmehl zubereitet und immer herzhaft gefüllt.

Ich würde Euch auf jeden Fall empfehlen, die Eier getrennt zu verarbeitet. Das bedeutet zwar einen etwas höheren Aufwand im Vergleich zu anderen Pancake Rezepten, ist aber durchaus sinnvoll, da ihr mit fluffigen Pancakes belohnt werdet.



 
Pancakes
für ca. 4 Personen
Zutaten:
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 1/2 Pä. Backpulver
  • 1 Essl. Zucker
  • 300 ml Milch
  • 3 Eier, getrennt
  • Salz, Öl
  • Puderzucker und Beeren zum Garnieren
Zubereitung:
  • Eiweiß zu Eischnee schlagen und kalt stellen
  • Eigelb und Zucker ein paar Minuten schaumig rühren
  • Milch langsam dazu geben und weiter rühren
  • Mehl und Backpulver vermengen und unter die Masse sieben, vorsichtig unterrühren
  • Eischnee vorsichtig unter den Teig heben
  • Mit einer Suppenkelle den Teig als kleine Taler in eine heiße Pfanne geben, dann bei mittlerer Temperatur goldgelb backen, wenden und die andere Seite goldgelb backen
  • Nach Belieben mit Puderzucker und Beeren nach Wahl garnieren



Lasst es Euch schmecken.
Stephanie

Dienstag, 20. Januar 2015

Haferflocken Cookies

So langsam nähern sich meine Detox-Wochen dem Ende entgegen, wobei ich mich seit Mitte / Ende der ersten Woche sehr gut fühle, voller Energie und Tatendrang und nicht mal mehr die tägliche Dosis Koffein vermisse.
Nach und nach kommen die "verbannten" Lebensmittel wieder auf den Tisch oder besser gesagt auf den Herd, so gibt es seit ein paar Tagen wieder Eier und vermehrt Hülsenfrüchte.

 
Solltet Ihr mal eine super gesunde Zwischenmahlzeit benötigen, so habe ich heute etwas für Euch. Die Haferflocken Cookies schmecken sehr lecker und sind ideal als kleiner Snack zwischendurch oder auch ein "Süßigkeiten"-Ersatz. Und dabei auch noch total einfach und schnell gemacht.

Hier kommt das heutige Rezept:

Haferflocken Cookies
Zutaten:
  • 150g feine Haferflocken
  • 150g geschmolzene Butter
  • 120g ungesüßtes Apfelmus
  • 100g getrocknete Aprikosen
  • 50g Agavendicksaft oder wahlweise auch Honig
  • 3 Essl. Orangensaft
  • 2 Essl. Dinkelmehl
  • 1 Essl. Mandelmus
Zubereitung:
  • Aprikosen klein hacken
  • Geschmolzene Butter mit Haferflocken vermischen und nach und nach die restlichen Zutaten dazu geben und gut vermengen
  • Mit einem Teelöffel kleine Häufchen oder flache Taler auf ein Backblech setzen
  • Bei 180°C ca. 20 min. backen (je nach Größe der Taler)
Tipp: Ich bevorzuge die Taler, diese sind etwas dünner und werden dadurch knuspriger.


Ich weiß gar nicht, auf was ich mich nächste Woche eigentlich am meisten freue. Mal überlegen. Es wird auf jeden Fall eine etwas stressige Woche werden, aber gegen so ein leckeres Stück Rinderfilet auf dem Teller hätte ich nichts einzuwenden. Ja, da freue ich mich drauf.


In diesem Sinne, lasst es Euch gut gehen und zelebriert Eure Mahlzeiten,
Stephanie

Dienstag, 25. November 2014

Ein wenig Vorfreude auf die Adventszeit....

Am Sonntag waren wir wohl die einzige Region in Deutschland, die ohne Sonne auskommen musste und wir saßen im Nebel und in der Kälte. Aber mal ganz ehrlich, ist doch im November eh viel schöner, als das ganze Schön-Wetter Gedöns. Da haben wir es uns einfach gemütlich gemacht, Kerzen angezündet und schon kam ein wenig Vorfreude auf die bevorstehende Adventszeit auf.


Passend dazu gab es einen feinen Kuchen, allerdings musste etwas her, das mich noch nicht an die Adventszeit erinnert, also ohne Zimt, Nelken etc. Das habe ich ja dann die nächsten Wochen im Überfluss. So gab es bei uns einen leckeren Quark-Schmand-Kuchen, ein etwas abgewandeltes Rezept meiner Schwiegermutter. Ganz puristisch, ohne Früchte und die Quarkmasse so richtig schlotzig.


Hier das Rezept für Euch:

Quark-Schmand-Kuchen
für eine runde Springform 26 cm Ø
 Zutaten Teig:
  • 200 g Mehl
  • 65 g weiche Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei

  Zutaten Belag:
  •  500 g Quark
  • 1 Becher Schmand
  • 3 Eigelb
  • 1 Päck. Vanillezucker
  • 1 Päck. Vanillepudding verrührt in 1/4 l Milch
  • 1/2 Tasse Öl
  • 120 g Zucker 
  • 3 Eiweiß
  • 1 Essl. Puderzucker 
Zubereitung:
  • Die Zutaten für den Teig zu einem Mürbteig verkneten und über Nacht kalt stellen
  • Für den Belag den Quark, Schmand, 3 Eigelb, Vanillezucker, Vanillepudding, Öl und Zucker nacheinander in eine Schüssel geben und gut vermischen
  •  Backform ausfetten und bemehlen, 2/3 des Teiges für den Boden verwenden, aus 1/3 des Teiges den Rand herstellen
  • Die Masse in die Backform gießen und bei 180°C im vorgeheizten Ofen ca. 45 - 50 min. backen (nach 20 min. abdecken).
  • 3 Eiweiß mit dem Puderzucker steif schlagen und nach der Backzeit auf dem Kuchen verteilen und nochmals ca. 10 min. backen, bis der Kuchen goldgelb ist.



Lasst es Euch schmecken, bis bald.
Stephanie

Dienstag, 7. Oktober 2014

Amerikanisches Menü

Neulich hatten wir Gäste und wollten Burger grillen. Ich war lange auf der Suche nach einer passenden Vorspeise, möglichst leicht amerikanisch angehaucht. Da ich mit Amerika immer Avocado in Verbindung bringe, war die Idee schnell geboren und es gab als Vorspeise einen Linsensalat mit Avocadomouse. Das Rezept für den Linsensalat findet Ihr übrigens hier. Für die Avocadomouse habe ich eine Avocado mit etwas Zitronensaft und 1/2 Becher steif geschlagene Sahne vermengt. Mit Salz und Pfeffer nach Belieben abgeschmeckt und ein paar Stunden gekühlt, anschl. Nocken geformt.
 
 
Die Burgerbrötchen oder wie man es jetzt neudeutsch nennt - Buns - habe ich nach dem Rezept für Brioche Buns aus dem Buch "Burger - Homemade Fast Food" aus dem Hölker Verlag gebacken. Ich habe aus diesem Buch auch schon die klassische Brötchenvariante probiert, auch sehr lecker. Die Buns gibt es bei mir wahlweise mit oder ohne Sesam.
 
 
Die Burger selbst wurden auf unserem neuen Holzkohlegrill zubereitet und mit Ruccola, Zwiebeln, Tomaten, Mozzarella, Gurke und geröstetem Serrano-Schinken belegt. Bei mir darf dann natürlich das Ketchup nicht fehlen.


 Als Dessert gab es ein gesalzenes Karamelleis. Leider, leider war es schon zu dunkel und ich habe das Dessert nicht fotografiert und eigentlich auch schlichtweg vergessen, wir waren so im Ratschen versunken.

Ich kann Euch das Eis aber wahrlich sehr empfehlen, es ist derzeit mein Lieblingseis. Hier kommt das Rezept:

Gesalzenes Karamelleis
ergibt ca. 6 Kugeln Eis

Zutaten:
  • 125 ml Milch
  • 1 1/2 Becher Sahne
  • 1/2 Vanilleschote
  • 5 Eigelb
  • 160 g Zucker
  • 1/2 Teel. Meersalz
Zubereitung:
  • Milch, Sahne und Vanilleschote erhitzen und zur Seite stellen
  • 5 Eigelb und 35g Zucker in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad ca. 6-8 Min. cremig aufschlagen
  • Diesen Eischaum zur Milchmischung geben und unter ständigem Rühren erhitzen bis die Masse dicker wird (nicht kochen!)
  • Masse in eine kalte Schüssel umfüllen
  • Den Rest Zucker und 50 ml Wasser unter Rühren in einem Topf bei sehr starker Hitze zu goldgelbem Karamell kochen
  • Karamell sofort unter die Eimasse schlagen und dann über einem kalten Wasserbad kalt schlagen
  • 1/2 Teel. Meersalz dazugeben (ggf. etwas mehr, einfach ausprobieren, das Salz verliert durch das Gefrieren auch noch an Geschmack.)
  • ca. 20. Min. in der Eismaschine gefrieren lassen und anschl. über Nacht in das Tiefkühlfach stellen
Tipp: Leider hat meine Eismaschine kein größeres Fassungsvermögen, hier könnt aber sicherlich gleich die doppelte Menge machen. Nach der Eismaschine war mir das Eis noch nicht fest genug, das wird es aber wunderbar im Tiefkühlfach über Nacht. Aufgrund des hohen Fettanteils und geringen Zuckeranteils kristallisiert der Zucker dabei nicht aus.
Ich garniere das Eis meist mit zerkleinerter Karamellschokolade. Ihr wisst schon, die vom Möbelschweden.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Stephanie

Dienstag, 5. August 2014

So banal....

Ihr Lieben,
heute gibt es etwas ganz banales auf meinem Blog, aber soooo fein. Meine Kleine liebt es über alles, das Apfelmus. Wem das heute zu einfach ist, der darf sich jetzt gerne wieder verabschieden, alle anderen dürfen weiterlesen.

Könnt Ihr Euch noch an meinen ersten Post erinnern? Oder dieses Bild?


Es ist im Frühjahr entstanden. Und nun sind die ersten Äpfel im Garten meiner Schwiegerleute reif und wir mussten das Fallobst aufsammeln. So wirklich mag ich diese Äpfel ja nicht. Es sind Klaräpfel, eine sehr alte Apfelsorte, aber zu Apfelmus verarbeitet sind sie unschlagbar.








Apfelmus mit Zimt
ca. 2-3 Portionen

Zutaten:
  • ca. 1,5 kg Äpfel
  • 2 Essl. Butter
  • 2 Essl. Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 150ml Apfelsaft
Zubereitung:
  • Äpfel säubern, vierteln und entkernen, aber nicht schlälen
  • Butter und Zucker erhitzen, Apfelstücke zugeben und ein paar Minuten unter Rühren karamellisieren lassen 
  • Apfelsaft und Zimtstange zugeben 
  • Äpfel ein paar Minuten dünsten bis sie weich sind, abhängig von der Sorte
  • durch ein Sieb streichen und am besten lauwarm mit Zucker und Zimt essen
Tipp: Ich bin recht sparsam mit dem Zucker, einfach am Ende nach Bedarf süßen.

Allein der Duft von selbstgemachtem Apfelmus, der sich in der Küche verbreitet, ist unschlagbar. Da läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen und das rechtfertigt sämtlichen Aufwand. Wobei Aufwand, ist es nicht wirklich.

Wir saßen dann bei Regenwetter auf dem Sofa und haben das lauwarme Apfelmus mit etwas Zucker und Zimt verfeinert gegessen, so lecker und so glücklich machend.
Ansonsten essen wir Apfelmus gerne zu sämtlichen Süßspeisen wie Pfannkuchen, Milchreis oder Grießbrei oder gerne auch zu deftigen Speisen wie Geflügel in allen Varianten. Probiert es aus.

Eine schöne Woche Euch,
Stephanie

Montag, 28. Juli 2014

Sommer, Sonne, Erdbeereis

Ihr Lieben,
wir sind wieder zurück aus unserem tollen Urlaub und der Alltag hat uns schon wieder. Um das Urlaubsgefühl noch ein wenig länger zu bewahren, habe ich am Wochenende leckeres Eis zubereitet. Optimal um hungrige Kindermünder zu stopfen, manchmal habe ich den Eindruck unsere Tochter könnte sich von Eis alleine ernähren.


Da unser Erdbeerstand im Ort sehr leckere Erdbeeren hatte, aber leider zum letzten Mal geöffnet hatte, musste ich mich nochmals mit Unmengen an Erdbeeren eindecken. Es hat sich also nahezu von selbst erklärt, dass bei diesem Sommerwetter ein Eis her musste, das uns ein wenig vom Urlaubszauber zurück bringt.
 
 

Mein Eis hatte dieses Mal noch kleine Erdbeer-Stückchen drin. Ich liebe die Kombination zwischen cremigem Eis und Fruchtstückchen. Hier kommt mein Rezept für Euch:

Erdbeereis mit Fruchtstücken
ca. 2-3 Portionen
 
Zutaten:
  • 300g Erdbeeren
  • 60 g Zucker
  • 150 ml Sahne
  • 50 ml Milch
  • 1 Pä. Vanillezucker
Zubereitung:
  • Sahne, Milch und Vanillezucker verrühren
  • Erdbeeren waschen, säubern und klein schneiden, mit dem Zucker pürieren; ein paar Erdbeerstücke zur Seite legen
  • Sahnemilch zum Erdbeerpüree geben und in die Eismaschine füllen 
  • ca. 30-45 min. kühlen, nach 30 min. die restlichen Erdbeeren dazu geben.
Tipp: Die Dauer der Kühlung hängt natürlich von Eurer Eismaschine ab, ich habe in etwas älteres Modell, da dauert es manchmal etwas länger. Die Erdbeerstückchen zum Schluss nur kurz dazu geben und untermengen lassen, sie gefrieren schnell, das kann unangenehm schmecken. Sollte das Eis noch zu weich sein, einfach ein paar Minuten in den Tiefkühler stellen.


Ihr könnt dieses Rezept auch mit Heidelbeeren ausprobieren, Kinder lieben es (fast) in jeder Kombination.

Eine schöne Woche wünsche ich Euch,
Stephanie