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Dienstag, 5. August 2014

So banal....

Ihr Lieben,
heute gibt es etwas ganz banales auf meinem Blog, aber soooo fein. Meine Kleine liebt es über alles, das Apfelmus. Wem das heute zu einfach ist, der darf sich jetzt gerne wieder verabschieden, alle anderen dürfen weiterlesen.

Könnt Ihr Euch noch an meinen ersten Post erinnern? Oder dieses Bild?


Es ist im Frühjahr entstanden. Und nun sind die ersten Äpfel im Garten meiner Schwiegerleute reif und wir mussten das Fallobst aufsammeln. So wirklich mag ich diese Äpfel ja nicht. Es sind Klaräpfel, eine sehr alte Apfelsorte, aber zu Apfelmus verarbeitet sind sie unschlagbar.








Apfelmus mit Zimt
ca. 2-3 Portionen

Zutaten:
  • ca. 1,5 kg Äpfel
  • 2 Essl. Butter
  • 2 Essl. Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 150ml Apfelsaft
Zubereitung:
  • Äpfel säubern, vierteln und entkernen, aber nicht schlälen
  • Butter und Zucker erhitzen, Apfelstücke zugeben und ein paar Minuten unter Rühren karamellisieren lassen 
  • Apfelsaft und Zimtstange zugeben 
  • Äpfel ein paar Minuten dünsten bis sie weich sind, abhängig von der Sorte
  • durch ein Sieb streichen und am besten lauwarm mit Zucker und Zimt essen
Tipp: Ich bin recht sparsam mit dem Zucker, einfach am Ende nach Bedarf süßen.

Allein der Duft von selbstgemachtem Apfelmus, der sich in der Küche verbreitet, ist unschlagbar. Da läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen und das rechtfertigt sämtlichen Aufwand. Wobei Aufwand, ist es nicht wirklich.

Wir saßen dann bei Regenwetter auf dem Sofa und haben das lauwarme Apfelmus mit etwas Zucker und Zimt verfeinert gegessen, so lecker und so glücklich machend.
Ansonsten essen wir Apfelmus gerne zu sämtlichen Süßspeisen wie Pfannkuchen, Milchreis oder Grießbrei oder gerne auch zu deftigen Speisen wie Geflügel in allen Varianten. Probiert es aus.

Eine schöne Woche Euch,
Stephanie

Mittwoch, 7. Mai 2014

Bratapfelkuchen oder Hallo erst mal...


 
 
Hallo Ihr Lieben,
das ist er also mein erster Post auf meinem Blog. Mal sehen, was das so wird. Meine Idee ist, Euch ein wenig an meiner Koch- und Backleidenschaft teilhaben zu lassen, wenn ich mal wieder für den Lieblingsmann samt Lieblingskind am Herd stehe. Dabei möchte ich Euch kindgerechte Rezepte näher bringen, die einfach gelingen und der ganzen Familie schmecken.
Als heutiges Rezept habe ich Euch einen Apfelkuchen ausgesucht, der bei uns immer großen Anklang findet. Bei Apfelkuchen bin ich ja sehr wählerisch und die meisten finde ich persönlich einfach zu trocken. Ein Apfelkuchen muss meiner Meinung nach so richtig schön schmatzig und saftig sein und auch das Verhältnis zwischen Apfelmasse und Boden muss stimmen. Gerne dürfen auch Nüsse ein knackiges Verhältnis mit den saftigen Äpfeln eingehen.


 

Bratapfelkuchen für eine kleine Springform 20 cm Ø
Rezept für 3-4 Personen:
 
Zutaten:
  • 150g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 70 g Zucker
  • 80 g weiche Butter
  • 4-6 kleine säuerliche Äpfel
  • 1/2 Pä. Vanillepuddingpulver
  • 375 g Sahne
  • 70 g Zucker
  • 1/2 Pä. Vanillezucker
  • 1 EL Mandelblättchen
  • 1 EL Puderzucker
Zubereitung:
  • Mehl und Backpulver mischen, Zucker und Butter dazugeben und in die Mitte eine Mulde drücken, das Ei in die Mulde geben. Alles zu einem glatten Teig kneten und in Klarsichtfolie im Kühlschrank ruhen lassen.
  •  Äpfel schälen, entkernen und vierteln.
  • 2/3 des Teiges den Boden der Springform auslegen, mit dem Rest einen 2 cm hohen Rand andrücken. Äpfel in die Springform setzen.
  • Puddingpulver mit Sahne, Zucker und Vanillezucker aufkochen und heiß über die Äpfel geben.
  • Puderzucker und Mandelblättchen vermischen und nach 30 min. über den Kuchen geben und fertig backen. 
  • Im Backofen bei 200°C, 40-45 min. backen.
Dauer: 30 min + Backzeit
 
Variation:
Wenn Ihr Rosinen mögt, so legt diese doch in Rum ein und verteilt sich noch zwischen den Äpfeln. Schmeckt auch super lecker. 


Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich ein wenig begleitet und das ein oder andere Mal durch meine Rezepte Anregungen findet oder diese sogar nachkochen wollt. Ich habe mir vorgenommen, zumindest einmal die Woche einen Post zu schreiben.

Also, wir lesen uns hoffentlich bald wieder.
Wünsche Euch eine schöne Restwoche.
Stephanie